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Wir in Lemmer

   Ohne Berge "Drachenfliegen, Paddeln und mit dem Mountainbike" kannst du Holland vergessen.

Was soll ich dort. Du siehst heute schon wer morgen  zu  Besuch kommt.

   Ja, wir waren schon mal dort, aber für immer?

Nicht immer aber oft" sagte Bärbel und bedenke "die gute Seeluft".  

   Dein Kajak und Mountainbike nehmen wir natürlich mit, kannst dich damit austoben.

   Ich seh' frühzeitig wenn du zurück kommst und setz schon 'mal den Kaffee auf... 

 Erinnerungen werden wach.

     

     

Bärbel war es leid, an den verschiedenen Landeplätzen zu stehen

und zu warten bis der geliebte Junggeselle einlandete, einschlug oder anlandete.

Den Knatsch mit dem Oberförster "was wollen sie hier oben mit dem Radel am Gipfel"

oder auch einen Fehlstart mit dem Drachen bekam sie meistens nicht mit.

Meine schnuckelige Krankenschwester baute mich immer wieder auf.

Die depressiven Phasen, meist wegen fehlenden oder  falschen Wind,

verbogenen Steuerbügel oder Loch im Kajak streichelte sie hingebungsvoll weg.

Auch wenn sie dazu 1000 KM mit dem Auto anreisen musste.

Die musst du heiraten! Am 26.08.2005 wurde alles ANDERS... ich älter und reifer.

Du gehst auf die 70 zu wenn du die 60 überschritten hast. Spiel den Ball flacher.

   Der nächste Urlaub... "zur See, wenn du nichts dagegen hast". Ihre Argumente klangen sehr überzeugend.

     

Die Reisen wurden kürzer. "In drei Stunden waren wir in Belgien oder in Holland an der Nordseeküste".

In de Panne, Vlissingen und Middelburg bauten wir unseren Wohnwagen auf. Favorisiert von meiner Seite war Zoutelande.  

"Denn hier war die höchste Düne von Holland und man konnte sogar herrlich daran fliegen". 

Wir wollten eine Dauercampingplatz. "Es sollte aber noch flacher kommen". 

             

Der Gemeindecampingplatz soll unsere Sommerresidenz werden. Ich habe es bisher nicht bereut. Oder nur ein bisschen.

    Traurigkeit konnte ich mir von der Backe putzen. Wir verkauften unseren Wohnwagen und erstanden einen Container.

Mobilheim bzw.  Stacaravan  verbessert Bärbel mich heute noch. Schnuckelig sah er anfangs nicht gerade aus.

Aber man kann ja so schön dran arbeiten und wie ich dich kenne, wird daraus ein Schmuckstück werden, sagte meine Holde.

   

Wir schnupperten also Lemmerluft auf dem Gemeindecampingplatz. Für Bärbel alles optimal gelegen. Das Umfeld stimmte.  

Aldi, Lidl, de Boer, Deich, IJsselmeer, Strand und Hafen in Reichweite.

Jeder Ortsteil zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen, "meistens aber mit dem Fahrrad".

Das Fahrrad war auch für mich das Sportgerät schlechthin.

Mal eben 30 km mit dem Wind und 30 km wieder zurück, gegen den Wind,

"ist wie bergauf fahren in den Alpen" ließ Bärbel verlauten wenn ich wieder mal unzufrieden Heimkehrte.

Zwischenzeitlich bastelte und verbastelte ich unser "Mobilheim". Derzeit war es die Einzigste Großbaustellen in ganz Friesland,

zumindest von ganz Lemmer. Ein kompletter Schlafraum musste angebaut werden. 

Ich war es leid immer aus den unterschiedlichsten Gegebenheiten ins Bettchen zu hüpfen, kriechen, zu krabbelln,

mal über Bärbel oder um Bärbel herum. Selbst Stockbetten hatten wir durchprobiert, aufgebaut und wieder abgebaut.

Unsere Baustelle wurde bekannt. Manchmal standen 10 bis 15 neugierige Zuschauer oben am Deich und fachsimpelten um die Wette, 

während ich schweißgebadet Schrauben ins Holz versenkte.

Hut ab vor den kritischen Gutachtern. Keiner hat sich negativ lästernd geäußert

aber auch im positiven Sinne kein Lob oder wohlwollendes Kopfnicken gezeigt.

Bärbel war meisten mit eingeteilt, ohne ihre helfende Hand war ich aufgeschmissen.

Sie wusste immer wo der Hammer hing, Säge, Schrauber und weiteres Werkzeug lagen.

   

      

             Es ist nun alles fertig, obwohl es immer etwas zu tun gibt.  - Machen wir hier nun Urlaub oder ist Lemmer unser Zweitwohnsitz? 

         Wir haben uns eingelebt. Ich habe Lemmer lieben und schätzen gelernt.

Heute fühle ich mich dort pudelwohl. Mit Camping hat dies aber nichts mehr zu tun.  

Es darf weiter geträumt werden. Wir brauchen ein Segelboot.

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