Home   Toernberichte   Wir in Lemmer  Wetter   Links   Impressum   Kanu  Gästebuch

Texel 2

Es war Sommer. Dieser Sommer, "unser Sommer", er war anders als alle anderen vorher.

 

Wenn hier wieder der Eindruck Konturen annehmen sollte, das die Crew der Corina, also Bärbel Und Kalle, richtige Schluckspechte sind, nehmen wir hier die Gelegenheit war, dem heftig zu wiedersprechen.

„Sehr oft sieht man auf unseren Fotos das ein oder das andere Bier, als Deko?

Nein, es wird gebraucht und auch getrunken. Zu den gegebenen Gelegenheiten.

Ein Anlegebier bspw. ist ein Döschen mit 0,33 Liter Gerstensaft ,der verschiedenen Brauhäuser ist in Holland meistens ein kleines Aldi-Bier.

Ein Sixpack, davon haben wir mehrere an Bord, sind also sechs Dosen für 2 Euro fünfzig von  Aldi. Es wird aber auch bevorzugt zum Grolsch gegriffen. Natürlich fast doppelt so teuer.

Auf vielen Fotos sind diese Dosen nicht mehr zu sehen. Der Gerstensaft wird kultiviert aus Gläsern getrunken.

Deshalb ist es schwer zu erkennen ob der Gerstensaft Alkoholfrei ist oder ob sich Bernstein farbiger Tee in den Gläsern befindet. – „Blödsinn“, natürlich trinken wir ganz gerne mal ein Bier oder auch zwei.

Regen ist in diesem Sommer 2018 ein Fremdwort. Wir sind Braungebrannt, bestens gelaunt, gammeln und tun dass was für uns gut ist.

Wir gestalten, bereiten, handeln, ruhen, basteln, fertigen, fabrizieren, und beschäftigen uns. - Ich sag’s mal so: wir machen nix. Nix mehr? - „Doch, wir fahren Morgen nach Texel“. Wir arbeiten.

Segeln ist Arbeit. "Texel hat auch nur einen Haven da kann ich gleich hier bleiben", so der oft gehörte Spruch einiger Stegsegler, nicht nur aus unserem Haven“. - "Hier ist es doch auch schön".

Wir machen es aber, - der Skipper ist 76 und sein Vorschoter wird 70 Lenze. Er bzw. Sie wird scherzweise auch Fockaffe genannt, weil er oder sie sich meist schnell im Boot bewegen muss, um das Gleichgewicht zu halten oder die Segel zu bedienen.

In unseren Fall eben mal fotografieren, Kaffee zu kochen und jeden Fehler vom Skipper mit ausbaden.

Auf nach Texel am 16. Juli. Es ist ein weiter Weg nach Den Oever den wir heute machen wollen.  Um 7:40 lösten wir die Leinen. Gegen 8 Uhr standen wir vor der Schleuse und um 8:30 lief die Corina unter Vollzeug auf Kurs Enkhuizen, so um die 240 Grad. Alles bestens.

Der Wind spielt noch mit. - Auf der Höhe von Enkhuizen machte unser Boot leider nur noch 2 Knoten fahrt. Wind geht anders. Nun aber Endgültig: - „sagte Bärbel,  wir lassen den Motor mitlaufen“. Dass funktionierte  Ausgezeichnet. Mit Fahrt so um die fünf Knoten.

Die berüchtigte IJsselmeerfliege, gerade hier oben oftmals, brutal in Überfallartiger Weise auftretend haben wir zum Glück nicht gesehen. „Oder diese Tierchen sahen uns nicht“. Toi, toi, toi.

Mit 5 Knoten ging es auf Den Oever zu. Genau um 13:40 standen wir im Salzwasser und legten die Corina an die Leine im Buitenhaven von Den Oever. In der großen Schleuse vorher, lief alles wie am Schnürchen. Es waren nur wenige Boote unterwegs.

Unsere Zwangspause: „warten auf den richtigen Wasserstand bis 17 Uhr überbrückten wir wieder mit nichts tun“. Bärbel wollte den Hafenmeister kennenlernen und machte sich auf den etwas beschwerlichen Weg zu den hoch gelegenen Anlagen. Hatte dafür aber einen super schönen Ausblick von der gesamten Schleusenanlage.

Um 17 Uhr - 1,5 Stunden vor Niedrigwasser lösten wir die Festmacher bei immer noch schlappen Wind. Unser Motor wird uns in den nächsten 2 Stunden durchs Wattenmeer schieben müssen. Wir muss schon wachsam sein um im Fahrwasser zu bleiben. Besonders hier im Visjagersgaatje ist erhöhte Aufmerksamkeit angebracht. Es geht mit ablaufendem Wasser bis Gat van de Stier um dann bei der Tonne GvS4 mit Stillwasser oder schon auflaufenden Strom den Kurs nach Texel zu nehmen.

In der Sprache unserer Gastgeber liest es sich so:

Zo vaart u vanaf het IJsselmeer naar Waddenhaven Texel. Vanuit Den Oever - door Gat van de Stier.
Volg de betonde hoofdroute, Visjagersgaatje tot het gat van de Stier, draai dan naar stuurboord richting Oudeschild. Bij boei T12 bakboord uit naar de havenmond.

Beste vertrektijd is 1,5 uur voor Laag Water Den Oever. Er is dan nog profijt van de ebstroom tot de Texelstroom en daarna het begin van de vloed verder naar Oudeschild. Vaartijd 2,0 tot 2,5 uur.

Schon um 19 Uhr hatten wir die Corina wieder angeleint, - „festgemacht im Hafen von Oudeschild“. Die Mira vom Segelkollege Horst Regler lag schräg gegenüber.

Hier, genau hier findet die Anfangs angesprochene Bedeutung des Anlegebier bzw. der Anlegeschluck seine Berechtigung. Wenn dann noch Kumpel Horst auf der Bildfläche erscheint können es auch mal zwei oder drei werden. „Wir sind nach dem Anlegen und festmachen ja zu hier Hause“.

Unsere Castroper Nachbarn verbrachten einen gemütlichen Nachmittag, - „Wahrscheinlich mit nichts tun“ am Stand von Oudeschild unweit vom Jachthaven Texel.

Morgen soll im gesamten Strandbereich eine Art „Oudeschild kocht über“, stattfinden. Diese Erkenntnis brachte ein abendlicher Spaziergang zum Stand. Es wurde schon fleißig gebaut und geschraubt für die kommende Veranstaltung.

Eine Rundreise  über die gesamte Insel bescherte uns am folgenden Tag eine Fahrt mit dem Texelhopper. Bärbel und ich wollten nur nach De Koog und anschließend etwas Strandluft schnuppern.

Der Texelhopper ist ein System bestehend aus festen Buslinien, kombiniert mit dem Einsatz von Kleinbussen, die von früh morgens bis abends spät auf der gesamten Insel verkehren und Fahrgäste von A nach B bringen.

Der Texelhopper bringt sie hin, so der Slogan im Prospekt. Wenn man allein reist mag das auch zutreffen. In unserem Fall war es wie gesagt eine Rundreise über die Insel.

Eine Einzelfahrt mit dem Texelhopper kostet, unabhängig von der Fahrtstrecke immer 3 Euro. Er muss zudem immer eine Stunde vor Fahrtbeginn reserviert werden.  Fahrkarten gibt es an mehr als 120 Verkaufsstellen.

Nun besorg mal die Fahrkarten: Das lässt sich Bärbel nicht nehmen. Wer mit einem Kleinbus reist, muss sicherstellen, dass er oder sie eine OV-chipkaart mit ausreichendem Saldo oder ein Abonnement besitzt oder bereits anderswo ein Ticket erworben hat.

Ist schon Klar, eine der Verkaufsstellen ist unser Hafenmeister.  Der kassiert und du stehst im Regen. Auf der Karte „das lose Ticket“ steht eine lange Telefonnummer anschließend ein Code. Also erst Anrufen. Den Namen wollen sie wissen, die Anzahl der Personen und wohin soll es denn gehen.

Anschließend gibst du den Ellenlangen Code durch und die Haltestellen Nummer. Bei vier Fahrgästen, sind also viermal, vier verschiedene Code durchzugeben.

Nur ein Versprecher und du telefonierst noch eine halbe Stunde zusätzlich. Ein leicht zu übersehender eckiger Pfosten mit einem kleinen Schildchen ist die Haltestelle. In dreißig Minuten wird er einlaufen und uns einladen. „Der Texelhopper“.

Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Heute waren es die Eisdielen bzw. Eiscafés in De Koog. Bei den Temperaturen mussten wir zweimal zuschlagen. Zweimal die Note 1. Auch die Pfannkuchen am Strandpaviljoen Paal 20 waren super.

„Hier steht auf jeden Meter eine Kaffeebude oder ein Fresslokal sagten Stefanie und Daniel die wir einen Monat später hier in De Koog auf dem Campingplatz besuchten.

Weit und breit keine ursprüngliche Natur, alles voller Touristen. Sie wollen sich für den nächsten Urlaub eine andere Insel suchen“.

Das sehen wir in unserem Alter nicht mehr so eng.  Unsere Einsamkeit finden wir beim Segeln, wenn es denn sein muss, stundenlang. Es gibt auch viele einsame, richtig schnuckelige Liegeplätze die man leider (oder Gott sei Dank) nur mit dem Boot erreichen kann.

Also etwas Trubel, dann aber wieder zur Gemütlichkeit zurück auf die Corina. Seele baumeln lassen mit dem Döschen Gerstensaft und dessen Kumpel aus dem Hause Bokma - „die beiden Lustigmacher“.

Der Andrang und Zustrom von unendlich vielen Menschen erinnerte uns an das Fest im Strandbereich von Oudeschild. Also nix wie hin, ma‘ guck‘n. Es waren ja nur wenige Meter. Also auf mit Ilse und Horst zu diesen Tempeln der Gaumenfreude. Natürlich haben unsere Mädels mal wieder - „ein klein wenig“- bei den kulinarischen Highlights zugelangt.

Für den kommenden Tag stand eine Rundreise an. Einmal Rund Texel auf gemieteten E-Bikes. Wir hatten Horst von unserer letzten Fahrradtour erzählt. Er war begeistert mit zu fahren. Gegen neun Uhr am folgenden Tag standen uns die Räder zur Verfügung.

Aufgeladen mit Strom bis in die letzte Zelle.  Ilse nutzte den Tag um auszuspannen und blieb auf der Mira.

130 km deckt ein ausgezeichnetes Fahrradwegenetz ab. Von Dorf zu Dorf, durch die vielen Naturgebiete, Felder, Dünen, Wälder, auf wunderschönen, flachen Wegen, erreicht der Fahrradfahrer bequem jeden Punkt der Insel.

Die höchste Erhebung, der „Hoge Berg“ ist gerade mal 15 Meter hoch.

Wir aber waren Begeistert, es passte alles auf dieser Radtour und unzählige Male wurde angehalten um zu fotografieren.

Texel trumpft mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft auf.  Das Watt an der Ostseite der Insel, unterhalb robuster Deiche gelegen, offenbart bei Ebbe eine einzigartige Natur.

Zweimal am Tag wechselt der Wasserstand. Die Flut trägt Schlick und Plankton aus der Nordsee ein.

Bei Ebbe suchen die Vögel, Krabben und andere Watt-Tiere im Sand ihre Nahrung. Fische sind Speisung für den im Wattenmeer lebenden Seehund. Fast die ganze Insel ist ein Nationalpark mit einzigartiger Fauna und Flora.

Der Leuchtturm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Horst hätte am liebsten diesen roten Riesen erobert. Nach einer Treppe von 118 Stiegen hätte er auf der Galerie in 45 Meter Höhe über dem Meeresspiegel einen traumhaften Panoramablick über Nordsee und Wattenmeer, sowie den nördlichen Teil der Insel und die Nachbarinsel Vlieland gehabt.

Schafe gehören untrennbar zum Landschaftsbild von Texel. Man kann sagen, sie sind ein Symbol der Insel. Die Tiere haben ein sehr dickes, schützendes Fell und bleiben daher auch bei kaltem Wetter draußen.

In Oudeschild ist eine restaurierte Windmühle zu bestaunen und ein weiteres Meeres- und Strandgutmuseum, das „Maritiem en Juttersmuseum“, das als Besonderheit das größte Schiffsmodell der Welt zeigt.

Südlich erstreckt sich ein weites Waldgebiet (ca. 450 ha), eine lange Wattseite mit kleinen Stränden liegt gegenüber dem Festland. Landwirtschaftliche Flächen wechseln sich mit Blumenfeldern und Salzwiesen ab.

Eine prachtvolle Heide, hohe Dünen (die höchsten erreichen 25 Meter), der breite, lange, beeindruckende Sandstrand und die Polder erzeugen das typische Nordsee-Insel-Feeling, das süchtig macht. Die Insel bezaubert in jeder Jahreszeit.

»...dahinten liegt Vlieland, Irland oder England mindestens... «

Uns hat sie wieder einmal bezaubert in diesem super Sommer. Zum Tages Abschluss bevor die Räder wieder abgegeben werden mussten ging es in den Selbstpflückgarten (Zelfpluktuin) unweit von Oudeschild. Naschen auf der ganzen Bandbreite der uns bekannten Früchte war angesagt.

Der nächste Tag war ausgefüllt als Shoppingtour nach Den Burg. Für uns männliche Begleitpersonen, etwas übertrieben gesagt, “ Horror pur“. Segler sind nun einmal keine Guido Maria Kretschmers. Aber wir haben durchgehalten oder uns bestechen lassen, „mit ‚ner gebrauten Schorle von Grolsch“

 .

Na klar, wir haben auch bei Veronika gegessen, mal hier und dort hingeschaut und geschnüffelt, uns aber meistens die Sonne auf dem Pelz brennen lassen. Als Abreisetag wurde der 22 Juli, also der nächste Tag gegen 11 Uhr beschlossen.

Wir mit der Corina werden über Kornwerderzand nach Harlingen gehen. Horst wollte ebenfalls einmal Harlingen anlaufen. Hat sich aber kurz vor der Abreise entschlossen über Kornwerderzand ins Ijsselmeer zu gehen.

.

Es war kein richtiges segeln. Sicher das Tuch stand, wurde aber wieder eingeholt. Unser Motor musste wieder einspringen. Der Texel-strom half mit. Dieser läuft hier bis zu gut 4 Knoten. Wenn man 5 Knoten durchs Wasser fährt, bedeutet das nur noch 1 Knoten über Grund. Es lohnt sich also durchaus, die Stromrichtung zu berücksichtigen. Unser GPS zeigt dann auch schon mal 7 oder 8 Koten an.

Auf der riesigen Fläche des Wattenmeeres zu reisen ist einfach Großartig. Bei Kornwerderzand trennten wir uns. Die Corina nahm Kurs auf Harlingen. Die Mira geht durch die Schleuse ins Ijsselmeer.

 

Harlingen - pittoreske Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und maritimem Flair mit urgemütlichen Hafenkneipen mit Pilsje und Genever, die Liebe zu Harlingen war geboren, als wir hier das erste Mal Salzwasser auf unseren Lippen schmeckten. - Harlingen – „der lebendige Fährhafen“ zu den Nordseeinseln Vlieland und Terschelling.

Um 16 Uhr 15 machten wir in den nun doch sehr vollen Hafen der Wassersportfreunde Harlingen fest. Die Box 64 war für die nächsten zwei Tage unsere Hausnummer.

Am Meldesteiger sah es fast schon danach aus, keinen Platz zugewiesen zu bekommen. Nun lagen wir aber in unseren Wohlfühlbereich. Wenige Schritte nur bis zum Waschhaus und einige Meter mehr bis in den Stadtkern von Harlingen.

Wir mögen diese schöne Hafenstadt. Heute besonders.  

Die Fußgängerzone mit ihren alten Häusern und Schatten spendenden Baumbestand versprach Abkühlung. Durch die Lage am Wattenmeer ist die Hafenstadt im Nordwesten der Provinz Friesland dem zwölfstündigen Rhythmus der Gezeiten ausgesetzt.

Der Pegelunterschied von minimal 2,20 m ist im Hafen im Zentrum der Stadt gut zu sehen. Darüber hinaus sorgen auch die Fähren zu den Inseln Vlieland und Terschelling sowie die Rundfahrtboote regelmäßig für Bewegung.

Unser Dauersommer sollte uns noch viele Tage erfreuen. Aber: Am 24. Juli wollten wir abreisen. Wieder über Kornwerderzand. „Stavoren ruft sagte Bärbel“.

Also sagten wir am 24. Juli um 8:15: adieu Harlingen! 

Wir mussten wieder zweimal schleusen um ins IJsselmeer zu gelangen.

Die Tsjerk  Hiddessluizen   in Harlingen und dann die in ca. 8  Seemeilen entfernte Schleuse Kornwerderzand.

Gegen 10 Uhr bewegten sich die Drehbrücken oben auf der Autobahn A7.  Der Verkehr oben staute sich nur wenige Minuten. Für uns war die Durchfahrt frei.

Die  Schleusentore waren  schon  geöffnet , Törchen auf, Törchen zu, um 10 Uhr standen wir wieder im IJsselmeer.  Dann machen wir es  ganz gemächlich. Die Corina kannte den Weg fast von allein. Bärbel übernahm das Ruder und zeigte ihr ab und an wo es lang geht. 

Gegen 13 Uhr gingen wir in Stavoren durch die Schleuse. Hin zu unseren bevorzugten Liegeplätzen die noch viel Schatten spendeten. Es waren nur wenige Lücken frei, obwohl wir relativ früh hier festmachen konnten. Das Festmachen erinnerte mich wieder an die Episode in Harderwijk.

Hier saßen einige gestandene Mannsbilder auf Klappstühlen mit ihren Frauen im schattigen Bereich der Baumgruppe.

Es war sehr Heiß. - Bärbel stand wie immer beim Anlegen auf dem Vorschiff, die Festmacher in den Händen haltend. Gleich drei dieser Klappstuhl Senioren sprangen auf um ihr die Leinen abzunehmen und um unsere Corina anzubinden.

Wenn ich deine Leine annehme dann gehörst du mir rief der Vorderste, der mit den meisten Brusthaaren. Ich war hinten beschäftigt um unser Boot zentimeterweise nach zu führen. Tolle Kommandos kamen von der Uferseite.

Meine vergrößerte Mannschaft hielt ein Schwätzchen. Wollen die alle mit dir segeln?  „fragte ich Bärbel, anspielend auf den Typen von Harderwijk“. 

Ne, die sind alle in unserem Alter bekam ich zu Antwort als ich ihr die kleine Treppe hinreichte damit sie leichter von Bord gehen konnte.  – „Mit deiner Frau kann man gut reden“ - sagte ein Holländer zu mir, - „mit dir nicht“, beendete er seinen Satz.

Bärbel half mir wieder aus der Patsche.  Mein „Gutster“ trägt Hörgeräte, er bekommt leider nicht alles mit!  Wir haben dann noch viel miteinander gelacht und geplaudert.

Mit unserem Trolli ging es noch einmal zu Einkauf. Etwas Bier musste nachgebunkert werden. Zum Abschluss war Schleusenkino angesagt.  „Der ganz normale Wahnsinn“. - Hier in Stavoren nicht ganz so extrem wie oftmals in Lemmer.

Lass uns heute nach Lemmer fahren sinnierten wir beide beim Frühstück morgens am 25 Juli. Der Wind ist weiterhin sehr schwach. Unser Texel Törn konnte als Motorbootreise bezeichnet werden.

Das war uns natürlich egal. Wichtig für uns ist es überhaupt zu reisen. Dann tanken wir hier, an dem nur wenigen Meter entfernten Tankstelle noch einmal voll. Der Diesel GTL ist hier 8 Cent günstiger zu haben als in Lemmer.

Natürlich dachen einige Skipper genauso wie wir: Volltanken. Kleiner Stau wie zu Hause an unseren Tankstellen.

Mit dem Unterschied, das vorbeifahrende Boote rücksichtslos Wellenschlag verursachten und unsere Corina auf ihrer Warteposition immer in Bewegung hielten.

 

Wir waren verwundert 

 das unser Diesel verbrauch so gering war. Mit Wenigen Litern war unser Tank wieder aufgefüllt

Übers Fluessener Meer segelten wir dann aber doch noch Heimwärts. Vier Stunden später lag die Corina wieder in ihrer heimatlichen Box.

Das Anlegebier und sein kleiner Kumpel waren obligatorisch.

Bärbel begnügte sich mit einem Alkoholfreien Erdinger in dem entsprechenden Glas.

Die Sonne brannte immer noch

 

 

Home   Toernberichte   Wir in Lemmer  Wetter   Links   Impressum   Kanu  Gästebuch